Economy im Fokus Nr. 17: Von der Einführung von KI bis zu ihren Auswirkungen

Economy im Fokus Nr. 17: Von der Einführung von KI bis zu ihren Auswirkungen

Die Einführung von KI schreitet immer schneller voran, doch die nächste Phase wird von Skalierbarkeit, Vertrauen und messbarem Nutzen geprägt sein. Intrums «Economy in Focus» untersucht, was KI für Unternehmen, das Zahlungsmanagement und die Erwartungen der Konsumenten bedeutet.

Die Einführung von KI schreitet immer schneller voran, doch die Voraussetzungen sind ungleich

Die Einführung nimmt in allen Ländern, Branchen und Unternehmensgrössen zu, doch das Tempo ist uneinheitlich. Unternehmen, die zu langsam vorgehen, laufen Gefahr, in den Bereichen Effizienz, Kostenkontrolle, Kundenbindung und Zahlungsmoral ins Hintertreffen zu geraten.

Die Kunden sind bereits einen Schritt voraus und erfordern eine Verbesserung des Kundenerlebnisses

Die Konsumentinnen und Konsumenten gewöhnen sich zunehmend an KI-gestützte Interaktionen. Dies weckt Erwartungen an schnellere, klarere, personalisiertere und transparentere Zahlungserlebnisse.

Die Erholung wird schrittweise verlaufen, doch die Risiken sind unmittelbar

Es mag zwar einige Zeit dauern, bis sich produktivitätssteigernde Effekte in der gesamten Wirtschaft bemerkbar machen, doch Risiken in Bezug auf Ungleichheit, Marktkonzentration, Umbrüche auf dem Arbeitsmarkt und Nachhaltigkeit zeichnen sich bereits ab.


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Kommentar der leitenden Ökonomin von Intrum:

«Künstliche Intelligenz hat die Experimentierphase hinter sich gelassen und entwickelt sich zu einem zentralen Motor für betriebliche Effizienz. Sie ermöglicht es Unternehmen, ihre Prognosen, ihr Risikomanagement und ihre Kundenbindung zu verbessern. Die volle Ausschöpfung ihres wirtschaftlichen Potenzials hängt jedoch davon ab, dass die Einführung so skaliert wird, dass sie inklusiv ist, den Wandel in der Arbeitswelt unterstützt und dazu beiträgt, Produktivitätslücken zwischen Einzelpersonen, Unternehmen und Nationen zu verringern statt zu vergrössern.»

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Die Einführung von KI schreitet immer schneller voran, doch die Voraussetzungen sind ungleich

Die Integration generativer künstlicher Intelligenz in die Geschäftsabläufe hat sich im Jahr 2025 deutlich beschleunigt. Dies ist zum Teil auf das Aufkommen agentischer KI-Systeme zurückzuführen, die mit begrenzter menschlicher Aufsicht arbeiten und komplexere Arbeitsabläufe unterstützen können.

Die Messung der Einführungsrate bleibt jedoch schwierig. Die meisten verfügbaren Schätzungen basieren auf Umfragen und nicht auf konkreten Nutzungsdaten, und die Einführungsraten variieren je nach Land, Branche und Unternehmensgrösse.