European Payment Report 2020

Der European Payment Report (EPR) beschreibt die Auswirkung von Zahlungsverzügen auf die Entwicklung und das Wachstum europäischer Unternehmen. Mithilfe der Ergebnisse dieses Berichts erlangen wir ein noch besseres Verständnis für die Sichtweise europäischer Unternehmen auf das Zahlungsverhalten in ihrem Land.

Über den EPR

Der European Payment Report basiert auf einer jährlichen Umfrage in Europa und wurde  in 2020 gleichzeitig in 29 europäischen Ländern im Zeitraum vom 14. Februar bis 14. Mai 2020 durchgeführt. Für den aktuellen EPR sammelte Intrum Rückmeldungen von 9’980 europäischen Unternehmen, um Einblick in das Zahlungsverhalten und die finanzielle Situation der europäischen Wirtschaft zu gewinnen. Zusätzlich zur gesamteuropäischen Sicht liefert ein Länderreport detaillierte Informationen über die Zahlungsrisiken in der Schweiz.

Keyfindings aus dem Länderreport Schweiz 2020

  • Längere Zahlungsfristen, um Kundenbeziehungen nicht zu gefährden
    8 von 10 Schweizer Unternehmen sagen, dass sie längere Zahlungsfristen akzeptieren, um ihre Kundenbeziehungen nicht zu gefährden – das sind 11 Prozent mehr als der europäische Durchschnitt. Auf der anderen Seite erachten es drei Viertel aller befragten Unternehmen für die Bildung und den Erhalt des Vertrauens der Geschäftsbeziehung wichtig, dass Partner und Lieferanten pünktlich bezahlt werden.
  • Zahlungsverzug bedroht die Existenz von KMU
    45 Prozent aller befragten KMU gaben an, dass verspätete Zahlungen grossen Einfluss auf ihre finanzielle Lage hat und die Existenz bedroht. Bei den Grossunternehmen sind das nur 29 Prozent. Eine Gefährdung der Liquidität als Folge von Zahlungsverzug ihrer Kunden sehen sowohl bei KMU als auch bei Grossunternehmen mehr als die Hälfte der Befragten (KMU: 54%, Grossunternehmen: 51%). 44 Prozent aller KMU und 49 Prozent aller Grossunternehmen befürchten einen Einstellungsstopp als Folge.
  • Bargeldlos in fünf Jahren
    69 Prozent der befragten Unternehmen glauben, dass die Schweiz in fünf Jahren nahezu ohne Bargeld auskommen wird. Durch die Covid-19-Krise beeinflusst, sind dieses 20 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Risiken in Hinblick auf eine bargeldlose Gesellschaft sehen die Schweizer Unternehmen am häufigsten im operationellen Bereich, bei den Transaktionskosten und dem Risiko von Cyber- Angriffen.

Lesen Sie mehr in der aktuellen Medienmitteilung oder im Report.

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Daniela Brunner

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