FINMA-Aufsichtsmitteilung 02/2026: Warum punktuelle Betrugsprävention nicht mehr ausreicht
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA hat eine deutliche Warnung an die Schweizer Finanzinstitute publiziert: Digitale Betrugsfälle nehmen kontinuierlich zu. Eine Umfrage bei 19 Instituten offenbart nun strategische und operative Lücken.
Als Marktführerin im Bereich Credit Information und Fraud Services in der Schweiz sehen wir diese Entwicklung tagtäglich in unseren Daten und Prozessen. Die Zeit der isolierten Einzellösungen ist vorbei; gefordert ist ein dynamisches Abwehrdispositiv.
Die Diagnose: Gefährliche Lücken in der Abwehr
Die Aufsichtsmitteilung verdeutlicht, dass viele Institute den Anschluss an die technologische Entwicklung der Betrüger zu verlieren drohen:
- Mangelnde Echtzeit-Fähigkeit: 26 % der befragten Institute verfügen über keinerlei Prozesse zur Antizipation von Betrugstrends (Horizon Scanning).
- Starre Systeme: Das Transaktionsmonitoring basiert oft auf statischen Limiten statt auf spezifischen Szenarien. Dies erschwert es massgeblich, moderne Betrugsmuster wie Money Muling oder Social Engineering rechtzeitig zu erkennen.
- KI-Risiken: Die FINMA warnt explizit vor der zunehmenden Gefahr durch Deepfakes und Videomanipulationen bei der digitalen Kontoeröffnung.
Die Lösung: Unser Multi-Layer Fraud Prevention Ansatz
Ein effektives Schutzsystem muss die gesamte Geschäftstätigkeit abdecken – von der digitalen Eröffnung bis zum laufenden Betrieb. Unsere Digital Trust Platform setzt hier Massstäbe, indem sie verschiedene Sicherheits- und Datenebenen synergetisch verknüpft:
- 1. Identitätsebene: Mensch & Maschine im Einklang
Wir kombinieren modernste KI zur Erkennung von Deepfakes mit der unverzichtbaren menschlichen Komponente. Unser speziell geschultes Personal greift dort ein, wo Algorithmen an ihre Grenzen stossen. Diese Kombination garantiert höchste Sicherheit bei der Identifikation, ohne die Customer Journey zu beeinträchtigen.
- 2. Geräte- & Standortebene: Technologische Barrieren
Wir setzen auf den Einsatz von Kontrollen wie Device Fingerprinting, IP-Risk Rating und Geo-Blocking. Diese technischen Hilfsmittel sind essenziell, um unautorisierte Zugriffe frühzeitig zu stoppen – ein Punkt, den laut FINMA rund 20 % der Institute noch vernachlässigen oder nicht regelmässig prüfen.
- 3. Datenebene: Die Kraft von Smart Data
Wirkungsvolle Prävention entsteht erst durch die intelligente Verknüpfung verschiedener Datenquellen. Wir setzen hier auf Smart Data: Die Kombination von Credit-, Address-, Fraud- und Compliance-Informationen ermöglicht eine ganzheitliche Risikobewertung in Echtzeit. Diese Tiefe an Informationen macht Anomalien sichtbar, die in isolierten Datensätzen verborgen blieben.
Das modulare Werkzeug für Ihr Risikomanagement
Die FINMA betont, dass Institute klare Führungsinstrumente und flexible Prozesse benötigen. Unsere Digital Trust Platform fungiert als das modulare Herzstück Ihrer Sicherheitsarchitektur. Sie erlaubt es Ihnen, die geforderte Governance effizient umzusetzen und gleichzeitig die Prozesse für ehrliche Kunden nahtlos zu gestalten.
Fazit und Handlungsempfehlung
Betrugsprävention ist kein statisches Projekt, sondern ein permanenter Prozess. Wer heute nicht in ein wirksames, mehrschichtiges Abwehrdispositiv investiert, riskiert nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch den Verlust des Kundenvertrauens.
Unsere Fraud Services
Die Fraud Services von Intrum bieten umfassende Betrugsprävention für digitale Geschäftsprozesse. Zum Einsatz kommen unter anderem der Intrum Fraud Pool und Device Fingerprinting.