European Payment Report 2019

Der European Payment Report (EPR) beschreibt die Auswirkung von Zahlungsverzügen auf die Entwicklung und das Wachstum europäischer Unternehmen. Mithilfe der Ergebnisse dieses Berichts erlangen wir ein noch besseres Verständnis für die Sichtweise europäischer Unternehmen auf das Zahlungsverhalten in ihrem Land.

Über den Bericht

Der European Payment Report basiert auf einer jährlichen Umfrage, die zwischen Januar und April zeitgleich in 29 europäischen Ländern durchgeführt wird.

Für den EPR 2019 sammelte Intrum Rückmeldungen von 11’856 europäischen Unternehmen, um Einblick in das Zahlungsverhalten und die finanzielle Situation der europäischen Wirtschaft zu gewinnen.

Zusätzlich zur gesamteuropäischen Sicht liefert ein Länderreport detaillierte Informationen über die Zahlungsrisiken in der Schweiz.

Kernaussagen des Reports

 

Schweizer Unternehmen sehen sich mit einem deutlich höheren Debitorenrisiko konfrontiert

Rund 30 Prozent der befragten Schweizer Unternehmen glauben an eine Erhöhung des Debitorenrisikos in den kommenden 12 Monaten. Das ist eine Steigerung um 23 Prozent zum Vorjahr. Im europäischen Durchschnitt geben nur 16 Prozent an, dass das Risiko von Debitorenausfällen steigt. Lediglich 6 Prozent der Schweizer Unternehmen schätzt, dass sich das Debitorenrisiko im nächsten Jahr verringern wird. Im Durchschnitt müssen die befragten Schweizer Unternehmen knapp 4 Prozent des jährlichen Umsatzes abschreiben.

Debitoren, die nach dem Fälligkeitsdatum zahlen, machen Schweizer Unternehmen das Leben schwer

71 Prozent der befragten Schweizer Unternehmen geben an, dass sie Probleme mit Kunden haben, die erst nach dem angegebenen Fälligkeitsdatum zahlen. Damit liegt die Schweiz deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 51 Prozent. Gleichzeitig steigt die Zahlungsmoral der Schweizer Unternehmen an: Nur noch 11 Prozent aller Rechnungen werden verspätet gezahlt, also nicht innerhalb der angegebenen Zahlungsfrist. Der Vorjahreswert liegt bei 17 Prozent.

Die Mehrheit der befragten Schweizer Unternehmen ist der Meinung, dass eine bargeldlose Gesellschaft das Risiko von Cyberangriffen erhöhen wird

Rund die Hälfte aller Schweizer Unternehmen glaubt, dass wir in spätestens 10 Jahren in einer bargeldlosen Gesellschaft leben werden. Grosse Sorgen machen sich die befragten Schweizer Unternehmen um Cyberangriffe: Knapp zwei Drittel (63 Prozent) denken, dass durch eine bargeldlose Gesellschaft die Gefährdung von Cyberangriffen steigt. Der europäische Durchschnitt liegt bei nur 53 Prozent der Unternehmen.

Klicken Sie hier, um zur Medienmitteilung zu gelangen.

Bestellen Sie kostenlos ein PDF der Länderstudie und des Gesamtreportes.

 



9934

Für weitere Informationen stehen wir Medienschaffenden gerne zur Verfügung.

Daniela Brunner

Head of Marketing & Communications

+41 (0) 44 806 85 65

medienstelle@intrum.com