Alle FAQ

Damit Sie einfach und rasch Antworten erhalten, haben wir die häufigsten Fragen für Sie zusammengefasst.

Zahlungserinnerung & Forderung

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Zahlungserinnerung & Forderung

Wieso habe ich ein Schreiben von Intrum erhalten?

Sie haben eine Dienstleistung oder Ware bezogen und diese nicht bezahlt. Der Gläubiger hat uns beauftragt, den offenen Betrag einzukassieren.

Ich bin nicht der richtige Schuldner, was muss ich tun?

Melden Sie sich bei uns. Nachdem wir Sie mittels Namen, Adresse und Geburtsdatum identifiziert haben, können wir Ihnen nähere Auskunft geben.

Ich weiss nicht, um welchen Gläubiger es sich handelt.

Melden Sie sich bei uns. Nachdem wir Sie mittels Namen, Adresse und Geburtsdatum identifiziert haben, können wir Ihnen auch diesbezüglich nähere Auskunft geben.

Können Sie mir genauere Unterlagen zum vorliegenden Fall senden?

Bei berechtigten Einwänden werden wir den Sachverhalt entsprechend dokumentieren.

Ich habe die bestellte Ware an den Gläubiger zurückgeschickt.

Senden Sie uns ein diesbezügliches Beweismittel (Postquittung, Rücksendenachweis etc.)

Ich habe die angemahnte Dienstleistung/Ware nie in Anspruch genommen bzw. bestellt.

Mit Hilfe der uns vorliegenden Unterlagen kann der Sachverhalt geklärt werden. Wenn nötig, senden wir Ihnen eine Vertragskopie oder einen Bestellschein über die entsprechende Dienstleistung/Ware.

Ich habe bereits an den Gläubiger bezahlt.

Senden Sie uns bitte eine Kopie Ihrer Quittung/Ihres Zahlungsauftrags. Wir klären die Situation dann bei Ihrem Gläubiger ab.

Ich wurde betrieben. Wie lange bleibt der Eintrag im Betreibungsregister?

Das Betreibungsamt ist gesetzlich verpflichtet, Dritten während 5 Jahren nach Abschluss des Verfahrens, Auskunft über ein allfälliges Betreibungsverfahren zu geben. Jede Person, die ihr Interesse glaubhaft machen kann, ist berechtigt, eine Betreibungsauskunft über eine dritte Person zu verlangen.

Kann ich meinen Eintrag im Betreibungsregister löschen lassen?

Eine Löschung des Eintrages ist unter gewissen Umständen möglich. Bitte kontaktieren Sie uns.

Wie lange bleiben Verlustscheine im Betreibungsregister aufgeführt?

Das Betreibungsamt unterscheidet das Betreibungs- und Verlustscheinregister. Die Löschung im Verlustscheinregister wird von Amt zu Amt unterschiedlich gehandhabt. Leider gibt es keinen Gesetzesartikel, der die Handhabung regelt. Grundsätzlich ist das Betreibungsamt aber dazu verpflichtet, sobald es Kenntnis einer Zahlung hat, den Verlustschein vom Gläubiger einzufordern und diesen aus dem Register zu löschen. Im Betreibungsregister bleibt die Betreibung aber nach wie vor während 5 Jahre bestehen, mit dem Vermerk, dass der Verlustschein bezahlt wurde.

Bezahlung & Gläubigerkosten

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Bezahlung & Gläubigerkosten

Wie kann ich meine Forderung bezahlen?

Sie können den offenen Betrag entweder mittels des dem Schreiben beigefügten Einzahlungsschein begleichen oder über die in der Fusszeile vermerkte Bankverbindung überweisen. In unserem Intrum Web haben Sie ausserdem auch die Möglichkeit, den Betrag online über Ihre Kreditkarte zu bezahlen.

Kann ich auch in Raten bezahlen?

Grundsätzlich fahren Sie mit einer Vollzahlung am besten. Sollten Ihre finanziellen Verhältnisse eine Vollzahlung nicht zulassen, werden wir eine Zahlung in Raten prüfen.

Warum muss ich einen Teilzahlungszuschlag bezahlen?

Ratenzahlungen generieren für uns zusätzlichen Aufwand. Zudem gewähren wir Ihnen damit eine längere Zahlungsfrist. Diesen Mehraufwand müssen wir Ihnen in Rechnung stellen.

Muss ich zusätzliche Kosten bezahlen?

Gemäss Artikel 106 des Obligationenrechts sind Sie dazu verpflichtet, die Zusatzkosten zu übernehmen.

Muss ich eine Schuldanerkennung unterschreiben?

Die Schuldanerkennung dient der Bestätigung unserer Abmachung und der Anerkennung der Forderung.

Wie wurde der Verzugszins berechnet?

Nach Ablauf der Zahlungsfrist verlangt der Gläubiger gemäss Art.104 OR zusätzlich zur ausstehenden Forderungen einen Verzugszins von 5% der Gesamtforderung.

Der Verzugszins wird nicht vom Inkassounternehmen erhoben; er steht dem Gläubiger zu.

Was ist ein Verzugsschaden?

Der Verzugsschaden ist der finanzielle Schaden des Gläubigers und rechtlich nach Art. 106 OR ein sogenannter Verspätungsschaden.

Ein Gläubiger erleidet einen Verzugsschaden, weil Schuldner sich mit Zahlungen verspäten und er deswegen ein Inkassounternehmen beauftragen muss. Dieses Inkassoangebot kostet natürlich Geld – dadurch entstehen dem Gläubiger höhere Kosten, als der Verzugszins abzudecken vermag.

Das Gesetz besagt, dass der Gläubiger solche Kosten, also seinen Verzugsschaden, nicht selbst bezahlen muss. Schaltet er ein Inkassounternehmen ein, darf er diese Kosten dem Schuldner weiterverrechnen.

In der Schweiz wird dies als „Verursacherprinzip“ bezeichnet, was heisst, dass derjenige für die Kosten aufkommen muss, der sie letztlich verursacht hat.

Wie setzt sich der Verzugsschaden zusammen?

Der Verzugsschaden wird gemäss den Richtlinien und der offiziellen Verzugsschadentabelle des Verbandes Schweizerischer Inkasso- und Treuhandinstitute (VSI) ermittelt.

Ich kann nicht bezahlen, da ich mit dem Existenzminimum lebe.

Senden Sie uns diesbezügliche amtliche Unterlagen, die Ihre Zahlungsunfähigkeit belegen.

Ich bin arbeitslos. Kann ich die Forderung bezahlen, sobald ich einen neuen Job habe?

Nach Abklärung der genauen Umstände ggf. mit dem Arbeitsamt oder Sozialamt versuchen wir, mit Ihnen eine Lösung zu finden; möglicherweise mit Ratenzahlungen.

Bonitätsentscheidung

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Bonitätsentscheidung

Können Sie mir meine Bonität mitteilen?

Ja. Wenden Sie sich mit einer schriftlichen Anfrage an uns und legen Sie dieser eine Ausweiskopie bei.

Kontaktformular für Auskunftsbegehren

Wann erhalte ich Auskunft von Intrum?

Die Anfragen werden innerhalb von 30 Tagen beantwortet

Ist die Auskunft bei Intrum kostenpflichtig?

Nein. Die Anfrage ist kostenlos.

Weshalb muss ich meinen Personalausweis einreichen?

Die informationelle Selbstbestimmung ist zentral im Datenschutzgesetz festgeschrieben. Jede Person kann selbst entscheiden, ob ihre Personendaten bearbeitet werden oder nicht. Die Einreichung des Personalausweises ist eine Sicherheitsmassnahme, um verifizieren zu können, dass es sich tatsächlich um die anfragende Person handelt. Zudem regelt die Verordnung zum Datenschutzgesetz (DSGVO) die Identifizierung

Wie lange dauert es nach einem Inkassofall, bis meine Bonität wiederhergestellt ist?

Dies ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Gerne überprüfen wir Ihren Fall detailliert. Stellen Sie ein Auskunftsbegehren an uns und vermerken diese Frage im Feld "Bemerkungen".

Kontaktformular für Auskunftsbegehren

 

Ich habe meine offenen Forderungen beglichen und kann noch immer nicht auf Rechnung bestellen.

Gerne überprüfen wir Ihren Fall. Dafür benötigen wir eine Kopie Ihres Ausweises.

Kontaktformular für Begründung Kreditentscheid

Ist die Bonitätsprüfung überhaupt legal?

Ja. Im Datenschutzgesetz ist unter Art. 13 Abs. 2 lit. c DSG der Rechtfertigungsgrund erläutert. Im Rahmen einer Kreditvergabe kann die Bonität der anfragenden Person überprüft werden.

Hier liegt eine Persönlichkeitsverletzung/Verleumdung vor.

Nein. Intrum ist rechlich dazu berechtigt, Bonitätsprüfungen durchzuführen (Art. 13 Abs. 2 lit c DSG).

Intrum gibt unrichtige Daten an Dritte bekannt.

Der Grund für die Ablehnung eines Kreditantrags wird dem Kunden nicht bekannt gegeben. Bitte wenden Sie sich schriftlich an Intrum.

Kontaktformular für Begründung Kreditentscheid

Wieso werden meine Daten bearbeitet? Die Datenbearbeitung erfolgte ohne mein Einverständnis.

Gestützt auf Art. 13 Abs. 2 lit c DSG ist eine Bearbeitung der Personendaten zulässig, wenn es sich um einen Abschluss oder die Abwicklung eines Vertrages handelt.

Kann ich falsche Daten berichtigen lassen?

Ja. Das Gesetz sieht ein Berichtigungsrecht vor (Art. 5 Abs. 2 DSG).

Kontaktformular für Berichtigungsbegehren

Ich bin umgezogen. Wieso braucht Intrum meine aktuelle Adresse?

Gerade im Bereich E-Commerce ist die Adresse besonders wichtig. Der Versand an nicht verifizierte Adressen ist mit einem besonders hohen Ausfallrisiko verbunden. Des Weiteren ist gemäss Schuldbetreibung- und Konkursrecht die Betreibung nur am zivilrechtlichen Wohnsitz einzureichen. Gerne können Sie sich jederzeit in unserer Datenbank registrieren.

Damit die Adresse entsprechend hinterlegt bzw. mutiert werden kann, bitten wir Sie eines der folgenden Dokumente zusammen mit einem Identifikationsnachweis an Intrum über ein Berichtigungsbegehren zu übermitteln:

  • Wohnsitzbestätigung (nicht älter als 6 Monate)
  • Frontseite der letztjährigen Steuererklärung
  • Aktuelle Lohnabrechnung (Einkommenszahlen sind irrelevant und können unkenntlich gemacht werden)

Kontaktformular Adressänderung