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European Payment Index

Jedes Jahr befragt Intrum Justitia tausende von Unternehmen in 25 europäischen Ländern zu einer Vielzahl von Zahlungsrisiken, um ein besseres Verständnis der damit verknüpften nationalen und europäischen Problemstellungen und der Konsequenzen von Zahlungsverspätungen durch Verbraucher und Unternehmer zu ermöglichen.

Die Umfrage, die im ersten Quartal 2010 durchgeführt wurde, zeigte, dass die Unternehmen wenig Unterstützung durch ihre Banken erhielten und härter denn je daran arbeiten müssten, um effiziente Kreditmanagementprozesse umzusetzen und um Liquiditätsengpässe zu vermeiden.

Hervor geht auch, dass die durchschnittliche Überschreitung des vereinbarten Zahlungsziels in Europa um einen Tag auf 18 Tage im Vergleich zu 19 Tagen im Jahr 2009 gesunken ist. Leider hat die durchschnittliche Abschreibungsquote einen Anstieg um 1,9 Prozent in 2007, 2 Prozent in 2008 und 2,4 Prozent in 2009 auf 2,6 Prozent in 2010 zu verzeichnen. Besorgniserregend ist ausserdem die durchgehend lange Reaktionsdauer in den Unternehmen gegenüber säumigen Zahlern. Trotz der bekannten Nachteile unpünktlicher Zahlungen warten rund 65 Prozent der Unternehmen im Durchschnitt 85 Tage bevor sie ihre Forderungen an einen Kreditmanagementservice übergeben.

Das sind nur einige Beispiele aus der aktuellen Studie. Weitere Details sowie Informationen zur Wirtschaftslage und Unternehmenstimmung in diversen europäischen Ländern finden Sie im EPI 2010.

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